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SLM Solutions Group AG: Vertragsverlängerung im Vorstand, Vorstellung vorläufiger Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2017 und Ausblick 2018

Lübeck, 01. Februar 2018 – Der Aufsichtsrat der SLM Solutions Group AG („Gesellschaft“), eines führenden Anbieters metallbasierter additiver Fertigungstechnologie, hat den Vertrag mit dem Vorstandsmitglied und CFO Uwe Bögershausen bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Herr Bögershausen ist bereits seit dem Jahr 2013 für SLM Solutions tätig und hat die Gesellschaft in 2014 erfolgreich an die Börse geführt. Ein weiterer Meilenstein war die Platzierung einer Wandelanleihe im Umfang von 58,5 Millionen Euro im Herbst 2017. „Die Vertragsverlängerung von Herrn Bögershausen ist ein wichtiges Signal der Kontinuität und Stabilität für die weitere Entwicklung des Unternehmens“ so Hans-Joachim Ihde, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft.

„Ich freue mich sehr, die weitere Entwicklung von SLM Solutions auch in Zukunft mitgestalten zu können. Wir haben in der Vergangenheit viel bewegt und haben einen spannenden Wachstumspfad vor uns. Hierfür sehe ich uns im Vorstand, auch mit der Verstärkung durch Dr. Axel Schulz im Bereich Vertrieb, sehr gut aufgestellt“ so Uwe Bögershausen.

Die Gesellschaft hat ein bewegtes Geschäftsjahr 2017 hinter sich. Nach dem gescheiterten Übernahmeversuch durch General Electric Ende 2016 war SLM Solutions zu Beginn des Jahres 2017 zunächst mit Zurückhaltung auf Kundenseite konfrontiert. „Diese Kaufzurückhaltung und Unsicherheit auf Kundenseite hat sich im Laufe des zweiten Halbjahres aufgelöst, so dass wir insbesondere durch den Abschluss langfristiger Rahmenverträge im Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um mehr als 110 % auf 169 Millionen Euro verzeichnen konnten, der sich in den kommenden Jahren im Umsatz positiv bemerkbar machen wird. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz im Bereich von 80 – 85 Millionen Euro“ so Uwe Bögershausen. Für 2018 rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatz in Höhe von rund 125 Millionen Euro. Das würde einem Wachstum in Höhe von ca. 50 % von 2017 auf 2018 entsprechen und die Gesellschaft zurück auf den Pfad zur Erreichung eines Umsatzes von 500 Millionen Euro in 2022 führen. „Dank der langfristig geschlossenen Rahmenverträge haben wir nun zum ersten Mal eine planbare Basis von bereits rund 40 Millionen Euro Umsatz für das kommende Geschäftsjahr“ freut sich Uwe Bögershausen. Henner Schöneborn ergänzt: „Auch das veränderte Bestellverhalten weg von Single-Machine-Aufträgen hin zu Multi-Machine-Aufträgen inkl. Systemintegration in bestehende Fertigungsketten wird zu weiterem, starken Wachstum beitragen. Neben den Erfolgen im Vertrieb machen wir auch auf der Entwicklungsseite gute Fortschritte: Nach dem erfolgreichen Start der SLM800 arbeiten wir mit Hochdruck daran, unser neues Projekt, eine Maschine mit einer Bauplattform von 600 x 600 mm, bis Ende 2019 fertigzustellen und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Für diesen Maschinentypen gibt es bereits konkrete Nachfrage von Seiten eines Kunden aus der Automobilindustrie, mit dem wir einen Kooperationsvertrag unterzeichnet haben“. Zudem würden von Kunden insbesondere aus dem Bereich Luftfahrt und Automobilbau immer häufiger komplette Systemlösungen gefordert. „Ein weiteres spannendes Wachstumsfeld für uns, mit dessen Erschließung wir bereits begonnen haben“ sagt Uwe Bögershausen.

Die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 werden am 28. März 2018 veröffentlicht.

ÜBER DAS UNTERNEHMEN:
Die SLM Solutions Group AG aus Lübeck ist ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Seit dem 21. März 2016 ist die Aktie im TecDAX gelistet. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung, Montage und den Vertrieb von Maschinen und integrierten Systemlösungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens (Selective Laser Melting). SLM Solutions beschäftigt derzeit mehr als 360 Mitarbeiter in Deutschland, den USA, Singapur, Russland, Indien und China. Die Produkte werden weltweit von Kunden in der Luft- und Raumfahrtbranche, dem Energiesektor, dem Gesundheitswesen oder dem Automobilsektor eingesetzt.