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Manz AG steigert Profitabilität im ersten Halbjahr 2018

14.08.2018 07:31:00 CEST, Reutlingen Umsatz gegenüber Vorjahreszeitraum signifikant um 45 % auf 174 Mio. EUR ausgebaut – Ergebnis auf operativer Basis deutlich verbessert gegenüber Vorjahr – Ergebnis im 2. Quartal auf operativer Basis vor Einmaleffekt aus Brand in Taiwan leicht positiv – Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbs- und Renditefähigkeit greifen

Die Manz AG, weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio, veröffentlicht heute ihre Quartalsmitteilung über das erste Halbjahr 2018. Demnach konnte die Gesellschaft den Umsatz signifikant auf 173,5 Mio. EUR erhöhen (Vorjahr: 119,6 Mio. EUR). Der Umsatzbeitrag des zweiten Quartals lag mit 87,4 Mio. EUR auf Niveau des ersten Quartals 2018 (86,1 Mio. EUR) und deutlich über dem zweiten Quartal des Vorjahres mit 72,0 Mio. EUR.

Auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des zweiten Quartals 2018 belastend wirkte sich ein Kabelbrand am Standort Taiwan mit 2,2 Mio. EUR aus. Bereinigt um diesen Einmaleffekt ergab sich für das zweite Quartal 2018 ein EBIT von 0,1 Mio. EUR (unbereinigt: -2,1 Mio. EUR). Verglichen mit dem EBIT des ersten Quartals 2018 entspricht dies einem Anstieg um 3,1 Mio. EUR. Noch signifikanter fällt der Vergleich zum zweiten Quartal 2017 mit einer EBIT-Steigerung um 13,2 Mio. EUR aus (Q2 2017: -13,1 Mio. EUR). Insgesamt resultiert für das erste Halbjahr 2018 ein EBIT von -5,1 Mio. EUR bzw. bereinigt um den Einmaleffekt im Zusammenhang mit dem Kabelbrand von -2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 7,0 Mio. EUR, inklusive des Sondereffekts aus dem Verkauf der NICE Solar Energy GmbH in Höhe von 34,4 Mio. EUR).

Eckhard Hörner-Marass, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: „Das erste Halbjahr 2018 werten wir als weiteren Schritt in die richtige Richtung. Angesichts des Positivtrends im operativen Geschäft im zweiten Quartal sehen wir uns in unserer Strategie hin zu einem nachhaltig profitablen Geschäftsmodell bestätigt. Mit dem fortlaufenden Optimierungsprogramm Manz 2.0 haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und, daraus resultierend, die Profitabilität durch Straffung der Konzernstrukturen und konsequente Standardisierung der Prozesse über alle Geschäftsbereiche hinweg weiter gestärkt. Unsere Produktivität im ersten Halbjahr stieg gegenüber dem Vorjahr um 45% auf rund 210 TEUR Umsatz je Mitarbeiter. Der Auftragseingang beläuft sich nach sechs Monaten auf 196 Mio. EUR, der Auftragsbestand auf 240 Mio. EUR. Basierend auf dieser guten Auftragssituation, sowie einer zu erwartenden stetigen Produktivitätssteigerung in allen Geschäftsbereichen, rechnen wir mit einer entsprechend verbesserten Umsatz- und Ergebnisentwicklung im zweiten Halbjahr 2018 und sehen uns damit für das Gesamtjahr im Plan. Unter der Annahme unveränderter Rahmenbedingungen bestätigen wir daher auch unsere Prognose.“

Bei Betrachtung der einzelnen Segmente der Manz AG zeigte sich die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Segment Solar entsprechend des planmäßigen Projektverlaufs zur Realisierung der CIGS-Großaufträge. Im Segment Energy Storage verbesserten sich sowohl der Umsatz als auch das EBIT gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz im Segment Electronics lag noch unter Vorjahresniveau, das Segment-EBIT verbesserte sich erwartungsgemäß deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die Ergebnisentwicklungen in beiden Segmenten spiegeln die Aufwendungen zur Entwicklung neuer standardisierter Produkte, Automations- und Prozessmodule sowie für den Ausbau des Vertriebs in Asien, Europa und den USA wider. Im Segment Contract Manufacturing konnte der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich gesteigert werden. Ergebnisbelastend wirkte sich der einmalige Sondereffekt in Zusammenhang mit dem Kabelbrand am Standort Taiwan aus, das Segment-EBIT lag infolge leicht unter dem Vorjahr. Der Serviceumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr, das Ergebnis lag etwa auf Vorjahresniveau.