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Dermapharm Holding SE mit positiver Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2018

  • Konzernumsatz um 22,7% auf 429,0 Mio. € gesteigert
  • Bereinigtes EBITDA um 28,3% auf 106,4 Mio. € gestiegen; bereinigte EBITDA-Marge auf 24,8% verbessert
  • Planmäßige Integration der Neuakquisitionen und erfolgreiche Einführung von Eigenentwicklungen legen Basis für weiteres Wachstum
  • Vorstand bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2018

Grünwald, 20. November 2018 – Die Dermapharm Holding SE („Dermapharm“), ein führender Hersteller von patentfreien Markenarzneimitteln für ausgewählte Therapiegebiete in Deutschland mit wachsender internationaler Präsenz, veröffentlicht heute ihre Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2018. Das Unternehmen konnte den Umsatz im Berichtszeitraum um 22,7% auf 429,0 Mio. € steigern (Vorjahreszeitraum: 349,7 Mio. €). Zugleich erhöhte sich das um Einmalkosten im Zusammenhang mit der Börsennotierung und den Akquisitionen von Strathmann und Trommsdorff in Höhe von 3,8 Mio. € bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 28,3% auf 106,4 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 82,9 Mio. €). Die bereinigte EBITDA-Marge lag entsprechend bei 24,8% und damit 1,2 Prozentpunkte über der Marge des Vorjahres. Das unbereinigte EBITDA betrug 102,6 Mio. €, die unbereinigte EBITDA-Marge lag bei 23,9%.

Dr. Hans-Georg Feldmeier, Vorstandsvorsitzender der Dermapharm Holding SE, kommentiert: „Wir haben in den ersten neun Monaten 2018 unsere positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt, die vor allem durch die erfolgreiche Aufnahme in den Prime Standard der Frankfurter Börse, die Integration der jüngsten Akquisitionen sowie die erfolgreiche Einführung von Eigenentwicklungen geprägt waren. Ebenso zeigen die Volumenzuwächse im Bestandsportfolio, dass wir mit attraktiven Produkten gut am Markt positioniert sind. Mit den getätigten Akquisitionen konnten wir unser Geschäftsmodell weiter stärken und die Basis für weiteres Wachstum legen.“

Zu der erfolgreichen Entwicklung trugen sowohl das Segment „Markenarzneimittel und andere Gesundheitsprodukte“ als auch das Segment „Parallelimportgeschäft“ bei. Durch die Akquisitionen von Strathmann und Trommsdorff und den hinzugewonnenen Produkten wie Myopridin®, Keltican® und Tromcardin® konnte Dermapharm sein Portfolio ideal ergänzen. Durch ihre breite Aufstellung kann Dermapharm die Abhängigkeit von direkten Krankenkassen-Rabatten weiter verringern und den Anteil von Produkten im Bereich der Selbstzahler in selektieren Nischenmärkten deutlich vergrößern. Zudem konnte Dermapharm damit Marktanteile im neuen Therapiegebiet Schmerzbehandlung gewinnen. Des Weiteren ist es Dermapharm gelungen, für die hyperthermischen Medizinprodukte bite away® und Herpotherm® die Position im Heimatmarkt durch Ausweitung auf den Apothekenmarkt zu stärken und Vertragspartner in Nord-, Ost- und Mitteleuropa zu gewinnen. Im nächsten Schritt plant Dermapharm, diese Produkte auch in UK, Westeuropa, Asien und Amerika zu vertreiben. Insgesamt trägt die von Dermapharm verfolgte Drei-Säulen-Strategie aus eigener Produktentwicklung, Internationalisierung und gezielten M&A Aktivitäten somit weiterhin Früchte.

Der Umsatz im Segment „Markenarzneimittel und andere Gesundheitsprodukte“ konnte um 52,5 % auf 249,5 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 163,6 Mio. €) gesteigert werden. Somit erhöhte sich das ausgewiesene EBITDA des Segments um 26,5% auf 98,3 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 77,7 Mio. €). Diese Steigerung basierte maßgeblich auf der positiven Entwicklung des Rohertrags bei gleichzeitiger Senkung der Aufwendungen für Rabatte aus Direktverträgen mit Krankenkassen und der Reduktion der Materialkosten-Ratio. Zudem wurden die Akquisitionen der Strathmann-Gruppe (1. Januar 2018) sowie der Trommsdorff-Gruppe (1. Februar 2018) erstmalig in die Konsolidierung dieses Unternehmenssegmentes mit einbezogen. Bedingt durch die Bereinigung von Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Börsengang und den beiden Akquisitionen lag die bereinigte EBITDA-Marge des Segments mit 40,9% unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 47,5%.

Im Segment „Parallelimportgeschäft“ verringerte sich der Umsatz im Berichtszeitraum um 3,6% auf 179,5 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 186,1 Mio. €). Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der Konzentration auf margenstarke, jedoch kleinvolumige Präparate. Mit der selektiven Vorgehensweise konnte das EBITDA im Parallelimportgeschäft in den ersten neun Monaten signifikant um 51,6 % auf 7,8 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 5,2 Mio. €) gesteigert werden. Dermapharm hat durch die Optimierung des Produktportfolios, die Steigerung der Rohertragsmarge durch einen bedarfsgerechten Einkauf sowie eine stetige Kostenoptimierung durch die Inhouse-Verlagerung des Geschäfts mit reimportierten Betäubungsmitteln die EBITDA-Marge in diesem Segment von 2,8% im Vorjahreszeitraum auf 4,4% erhöht.

Angesichts der strategischen Ausrichtung im Segment „Markenarzneimittel und andere Gesundheitsprodukte“, der konsequenten Umsetzung der Drei-Säulen-Strategie sowie der anhaltend stabilen gesetzlichen Lage und einem stetig wachsenden importfähigen Pharmamarkt bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018. Der Vorstand geht somit für 2018 im Vergleich zum Vorjahr nach wie vor von einem weiteren Konzernwachstum aus. Dabei erwartet er weiterhin, dass der Konzernumsatz 20% bis 25% und das EBITDA 22% bis 27% über dem des Geschäftsjahres 2017 liegen werden.

Der vollständige 9M-Bericht 2018 ist ab heute auf der Internetseite ir.dermapharm.com verfügbar.

Dermapharm – Pharmazeutische Exzellenz „Made in Germany“

Dermapharm ist ein führender Hersteller von patentfreien Markenarzneimitteln für ausgewählte Märkte in Deutschland. Die 1991 gegründete Gesellschaft hat ihren Sitz in Grünwald bei München und ihren Hauptproduktionsstandort in Brehna bei Leipzig. Das integrierte Geschäftsmodell der Gesellschaft umfasst die hausinterne Entwicklung, eigene Produktion sowie den Vertrieb von Arzneimitteln und anderen Gesundheitsprodukten für ausgewählte Märkte durch einen pharmazeutisch geschulten Außendienst. Dermapharm verfügt über rund 950 Arzneimittelzulassungen für mehr als 250 Wirkstoffe, die als Arzneimittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel oder Ergänzende Bilanzierte Diäten vertrieben werden. Dieses Sortiment macht das Unternehmen unverwechselbar. Zu den Kernmärkten der Gesellschaft gehören derzeit neben Deutschland auch Österreich und die Schweiz. Die Gesellschaft plant, ihre internationale Präsenz weiter auszubauen. Das Geschäftsmodell von Dermapharm umfasst überdies ein Parallelimportgeschäft, das unter der Marke „axicorp“ betrieben wird. Ausgehend vom Umsatz gehörte Dermapharm im ersten Halbjahr 2018 zu den fünf umsatzstärksten Parallelimporteuren in Deutschland.

Mit einer konsequenten Entwicklungsstrategie und zahlreichen erfolgreichen Produkt- und Firmenübernahmen in den vergangenen 25 Jahren hat Dermapharm ihre Geschäftsaktivitäten kontinuierlich optimiert und neben organischem Wachstum für externe Wachstumsimpulse gesorgt. Diesen profitablen Wachstumskurs beabsichtigt Dermapharm auch in Zukunft fortzuführen. Dabei setzt das Unternehmen auf drei Wachstumstreiber: die hausinterne Entwicklung neuer Produkte, die Ausweitung der internationalen Präsenz sowie weitere Akquisitionen. Dazu zählt der Erwerb des Arzneimittelherstellers und -vermarkters Trommsdorff im Januar 2018, zu dessen Portfolio beispielsweise die bekannten Marken Keltican® forte und Tromcardin® complex gehören.

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