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AKASOL erteilt ersten Auftrag zur Lieferung vollautomatisierter Produktionsanlagen für neue Gigafactory 1 in Darmstadt

  • Kooperationsvertrag mit erfahrenem Hightech-Maschinenbauunternehmen Manz aus Reutlingen unterzeichnet
  • Auslieferung erster Anlagen zur Fertigung von Hochleistungs-
    Batteriemodulen für die neue Gigafactory 1 in Darmstadt noch in 2020
  • Lieferung weiterer Anlagen für die geplante Gigafactory 2 in Hazel Park (USA) optional vereinbart
  • Ausschreibung weiterer Produktionsanlagen für Gigafactory 1 und 2 in finaler Phase

Darmstadt/Reutlingen, 11. Februar 2020 – Die AKASOL AG („AKASOL”; das „Unternehmen“; ISIN DE000A2JNWZ9), ein führender deutscher Entwickler und Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen, hat gestern die Manz AG, einen weltweit agierenden Hightech-Maschinenbauer, mit der Lieferung von Produktionsanlagen zur vollautomatisierten Fertigung von Hochleistungs-Batteriemodulen für ihre Gigafactory 1 am neuen Standort in Darmstadt beauftragt. Das an verschiedene Optionen geknüpfte Gesamtauftragsvolumen beläuft sich auf bis zu 20 Millionen Euro und beinhaltet unter anderem auch Fertigungslinien für den neuen US-Standort der AKASOL in Hazel Park, Michigan. Darüber hinaus teilt das Unternehmen mit, dass sich die Ausschreibung weiterer Produktionsanlagen für die automatisierte Produktion von Batteriesystemen aktuell in der finalen Phase befindet.

Nachdem die AKASOL AG im Sommer 2019 einen weiteren Serienauftrag eines international führenden Nutzfahrzeugherstellers für die Lieferung von Ultra-Hochenergiebatteriesystemen im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich gewinnen konnte, erfolgt nun der planmäßige Aufbau neuer Produktionskapazitäten, mit denen ab 2021 in der neuen Gigafactory 1 im Süden Darmstadts produziert werden wird. Dort werden die neuen Ultra-Hochenergiebatteriesysteme vom Typ AKASystem AKM CYC hergestellt, die eine gegenüber heutigen Systemen weiter verbesserte Energiedichte erreichen und im anspruchsvollen Realbetrieb in vollelektrischen Bussen und Nutzfahrzeugen höchste Reichweitenanforderungen von 600-800 Kilometer ermöglichen – abhängig von Fahrzeugtyp und Fahrprofil.

Für die neue Gigafactory 1 hat AKASOL nun den weltweit agierenden Hightech-Maschinenbauer Manz für die ersten vollautomatisierten Modulproduktionsanlagen beauftragt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Reutlingen hat umfassende Expertise auf dem Gebiet von automatischen Batterie-, Zell- und Modulproduktionsanlagen und konnte in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte in der Automobilindustrie erfolgreich realisieren.

„Mit einer Gesamtkapazität von bis zu 5 GWh in der neuen Gigafactory 1 in Darmstadt ist AKASOL gut aufgestellt, um die mit unserem Serienkunden vereinbarten Stückzahlen innerhalb der kommenden Jahre liefern zu können. Darüber hinaus bildet die neue Gigafactory 1 eine wichtige Grundlage für den weiteren Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Nordamerika, wo wir ab Anfang 2022 die Gigafactory 2 mit nahezu identischem Produktionsequipment in Betrieb nehmen werden. Wir freuen uns, dass wir die Manz AG als erfahrenen und technologisch führenden Maschinenbauer in diesem Bereich gewinnen konnten, der die ersten Anlagen für die Gigafactory 1 bis Ende des laufenden Jahres liefern wird“, sagt Sven Schulz, CEO der AKASOL AG. Der sukzessive Ausbau der vollautomatisierten Fertigungslinien unterstreiche die zunehmende Dynamik auf dem weltweiten Markt für leistungsstarke und effiziente Batteriesysteme zur Elektrifizierung des Nutzfahrzeugsektors. „Durch die neue Gigafactory 1 schaffen wir die besten Voraussetzungen, um unsere Kunden mit unserem technologieunabhängigen Portfolio zu beliefern und stärken damit unsere Position als größter Hersteller von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Nutzfahrzeuge“, so Schulz weiter.

Neben dem Aufbau neuer Produktionskapazitäten liegt AKASOLs  Investitionsschwerpunkt in den nächsten Monaten auf der Errichtung des neuen Headquarters, wo auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Grundstück  neben der Gigafactory 1 ein hochmodernes und umweltfreundliches Test- und Validierungszentrum sowie ein Hauptverwaltungsgebäude entstehen und Platz für bis zu 500 Arbeitsplätze. Carsten Bovenschen, CFO der AKASOL AG, erklärt: „Wir investieren bis zum Ende dieses Jahres allein planmäßig rund 60 Millionen Euro in die Infrastruktur unserer neuen Unternehmenszentrale in Darmstadt. Damit unterstreichen wir unsere Konzernstrategie, als Global Player das vor uns liegende dynamische Wachstum erfolgreich zu bewältigen und darüber hinaus den Grundstein für einen langfristigen Unternehmenserfolg in Form einer Zusammenarbeit mit weiteren Serienkunden zu legen.“

Kontakt:

AKASOL AG
Isabel Heinen
Telefon: +49 (0) 6151 800500-193
E-Mail: isabel.heinen@akasol.com

Über AKASOL

AKASOL ist ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, sowie für Schiffe und Boote. Mit fast 30 Jahren Erfahrung ist AKASOL ein Pionier in der Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen für kommerzielle Anwendungen. Die Aktien der AKASOL AG werden seit dem 29. Juni 2018 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Mit Unternehmenssitz in Deutschland betreibt AKASOL in Langen (Hessen) eine Fertigungsanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 300 MWh im Jahr, die bis 2020 auf bis zu 800 MWh ausgebaut werden wird. Nach Kenntnis von AKASOL ist dies Europas größte Lithium-Ionen-Batteriesystem-Produktionsanlage für Nutzfahrzeuge, die ab 2020 pro Jahr je nach Batteriegröße Batteriesysteme für bis zu 3.000 vollelektrische Busse oder für bis zu 6.000 mittelgroße Nutzfahrzeuge produzieren kann.

Die Systeme von AKASOL werden gemäß Anforderungen der Branchenstandards führender OEM-Kunden gefertigt. Zu den aktuellen Kunden zählen zwei der weltweit führenden Nutzfahrzeughersteller, Alstom, Bombardier, Rolls-Royce Power Systems (MTU Friedrichshafen) und viele mehr. AKASOL verfügt über ein technologieunabhängiges Produktportfolio. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, orientiert an den individuellen Kundenbedürfnissen die besten Batteriezellen und die beste Batteriechemie einzusetzen.

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Hierin enthaltene Aussagen könnten sogenannte „zukunftsgerichtete Aussagen“ darstellen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind durch Wörter wie „könnte“, „wird“, „sollte“, „plant“, „erwartet“, „sieht voraus“, „schätzt“, „glaubt“, „beabsichtigt“, „hat vor“, „zielen“ oder deren negativer Form oder entsprechenden Abwandlungen und vergleichbaren Begriffen erkennbar.

Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und beinhalten eine Reihe bekannter und unbekannter Risiken, Unsicherheiten sowie andere Faktoren, durch welche die tatsächlichen Ergebnisse, Auslastungsgrade, Entwicklungen und Erfolge der Gruppe oder des Industriezweigs, in dem sie tätig ist, grundlegend anders ausfallen können als hier enthalten oder impliziert. Es sollte kein unangemessenes Vertrauen in zukunftsgerichtete Aussagen gesetzt werden. Die Gruppe wird die hier veröffentlichen zukunftsgerichteten Aussagen aufgrund neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen nicht aktualisieren oder überprüfen.

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