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DEAG AG: DEAG berichtet über das von Einmaleffekten geprägte Jahr 2015 und gibt positiven Ausblick 2016

 

– Umsatz nach Konsolidierung springt signifikant auf über 200 Mio. Euro

– Einmalaufwendungen haben Ergebnis erwartungsgemäß auch im Gesamtjahr belastet: EBIT -17,8 Mio. Euro

– Strategische Weichenstellungen im Live Entertainment und Ticketing erfolgreich umgesetzt

– Marktanteil von myticket steigt weiter

– Deutlich schwarze Zahlen 2016 erwartet – aktuelle Prognose könnte übertroffen werden

Berlin, 15. April 2016 – Die DEAG Deutsche Entertainment AG (ISIN: DE000A0Z23G6 | ERMK) berichtet über das Geschäftsjahr 2015 und den Ausblick für 2016.

Umsatzentwicklung

Der konsolidierte Konzernumsatz nach IFRS verbesserte sich laut testiertem Jahresabschluss 2015 signifikant auf 200,4 Mio. Euro. Dies bedeutet ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 16,1 Prozent. Zum Wachstum trugen die beiden Segmente, Live Touring und Entertainment Services, der DEAG gleichermaßen bei. Bei den Konzerngesellschaften außerhalb Deutschlands zeigten Kilimanjaro Live und Raymond Gubbay eine sehr gute Entwicklung. In der Schweiz wurde die Restrukturierung des Geschäfts zum Jahresende erfolgreich umgesetzt, so dass mit einer deutlich anziehenden Entwicklung 2016 gerechnet wird.

Festivals

Im Festivalmarkt etablierte sich die DEAG mit mehreren Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Damit ist der DEAG der Eintritt in einen Markt gelungen, aus dem sie künftig eine deutlich sechsstellige Zahl an Eintrittskarten pro Jahr generieren kann, wovon auch die konzerneigene Ticketvertriebsplattform myticket.de überdurchschnittlich profitiert. Bereits für das laufende Jahr wird die Zahl der Festivalbesucher voraussichtlich auf über 160.000 steigen.

Insgesamt betrugen die Einmalaufwendungen für die Etablierung der Festivals rund 23 Mio. Euro, sie wurden vollständig im Jahresabschluss 2015 berücksichtigt. Allein im 4. Quartal 2015 wurde aus Vorsichtsgründen eine Risikovorsorge für den Bereich in Höhe von 4 Mio. Euro gebildet. Das wirtschaftliche Ergebnis der Festivals war aufgrund unerwartet hoher Einmalaufwendungen im Festivalbereich, die u.a. aus einer notwendigen Standortverlegung und Rechtsstreitigkeiten mit einem ehemaligen Partner resultierten, in 2015 noch enttäuschend und deutlich unter den Erwartungen.

Mit der erstmaligen Durchführung der Festivals 2015 wurde eine gute Basis für einerseits steigende Absatzzahlen und andererseits bei gleichem Qualitätsniveau eine um 21 Mio. Euro reduzierte jährliche Kostenbasis bei den Festivals in 2016 und darüber hinaus geschaffen. Das Management ist zuversichtlich, dass der Festivalbereich nach der erfolgreichen Etablierung kontinuierlich positiv zum Ergebnis der DEAG beitragen wird.

Ergebnisentwicklung

Das EBIT im Geschäftsjahr 2015 belief sich unter Einrechnung sämtlicher Einmaleffekte auf -17,8 Mio. Euro, verglichen mit 4,2 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Hierin ist auch ein positiver Einmaleffekt enthalten, der sich aus dem Abgang des Geschäftsbereichs „Jahrhunderthalle“ ergibt. Das Ergebnis vor Steuern lag bei -18,8 Mio. Euro (Vj. 2,5 Mio. Euro) und das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Bereichen betrug -18,9 Mio. Euro (Vj. 2,4 Mio. Euro).

Ausblick 2016

Die erwartet positive Geschäftsentwicklung 2016 zeichnet sich bei der DEAG in den ersten Monaten des Jahres mit zunehmender Deutlichkeit ab. Die DEAG ist entsprechend zuversichtlich, die am 4. Februar 2016 abgegebene Jahresprognose, die ein positives EBIT von mindestens 3 bis 5 Mio. Euro für das laufende Jahr vorsieht, übertreffen zu können. In dieser Prognose nicht enthalten sind mögliche positive Ergebnisbeiträge, die sich aus den Ansprüchen in Höhe von über 10 Mio. Euro ergeben könnten, die von der DEAG gegen ehemalige Partner im Festivalbereich gerichtlich geltend gemacht wurden.

Als starke zusätzliche Wachstumstreiber zeichnen sich dabei die Bereiche Family Entertainment und das Ticketing ab. Es ist der DEAG gelungen, in diesem Segment in den vergangenen Monaten zahlreiche Vereinbarungen für zugkräftige Events von internationalem Rang abzuschließen, die teilweise eine Laufzeit bis 2020 haben. Im aktuellen Jahr ist die Pipeline bereits mit Produktionen wie Disney on Ice, Riverdance, Circus Roncalli, mehreren Weihnachtszirkusproduktionen und Marvel Universe Live! bestens gefüllt. Insgesamt dürfte Family Entertainment im Jahr 2016 bei attraktiven Margen mit etwa 25 Mio. Euro zum Konzernumsatz beitragen.

Die DEAG fokussiert sich zunehmend auf das Ticketing in den vier Ländern mit starker Präsenz. Im Zuge dieser Digitalisierungsstrategie werden Randaktivitäten heruntergefahren. Das Label DEAG Music wird sich im Rahmen dieses Transformationsprozesses zukünftig auf die Pflege und die erfolgreiche Entwicklung des bestehenden Künstlerportfolios sowie die Verwertung des bestehenden Katalogs konzentrieren.

Bei den konzerneigenen Ticketvertriebsplattformen myticket.de und myticket.co.uk setzt sich die positive Entwicklung der vergangenen Monate weiter fort, ihr Marktanteil steigt stetig. Die DEAG forciert den plangemäßen Ausbau der Marktstellung im Ticketing. Bei myticket.de stehen ihr mit der Axel Springer SE und der Starwatch Entertainment GmbH (ProSiebenSat.1-Group) weitere leistungsstarke Gesellschafter (je 20 Prozent Anteil) und Mediapartner zur Seite.

DEAG Deutsche Entertainment Aktiengesellschaft
Der Vorstand

Kontakt für weitere Informationen: 
Axel Mühlhaus | edicto GmbH | Tel: +49-69-90 550 552 | E-Mail: deag@edicto.de