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AKASOL AG: Umsatz im ersten Halbjahr 2019 gegenüber
dem Vorjahr verdoppelt

  • Verdoppelung des Umsatzes im ersten Halbjahr 2019 auf 19,2 Mio. EUR (Vorjahr: 9,3 Mio. EUR)
  • Positives EBIT von 0,2 Mio. EUR trotz steigender Strukturkosten (Vorjahr:
    -1,1 Mio. EUR)
  • Bestätigung der Gesamtjahresprognose

Darmstadt, 26. August 2019 – Die AKASOL AG („AKASOL“; ISIN DE000A2JNWZ9), ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Speicherlösungen, hat ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2019 erfolgreich fortgesetzt. Die Umsatzerlöse für die ersten sechs Monate des aktuellen Geschäftsjahres verdoppelten sich auf 19,2 Mio. EUR (Vorjahr: 9,3 Mio. EUR) und erreichen damit bereits annähernd den Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2018. Der Auftragsbestand bis zum Jahr 2024 lag zum Stichtag 30. Juni 2019 auf einem konstant hohen Niveau von 1,45 Mrd. EUR (31. Dezember 2018: 1,47 Mrd. EUR).

Trotz des strukturellen Wachstums und in Vorbereitung auf die in den nächsten Quartalen erwarteten stark steigenden Umsätze, konnte das Unternehmen ein leicht positives EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erwirtschaften. Das EBIT lag im ersten Halbjahr 2019 bei 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: -1,1 Mio. EUR), die EBIT-Marge bei 1,0% (Vorjahr: -11,4%). Die EBIT-Marge des ersten Halbjahres 2019 reflektiert unter anderem den bereits angelaufenen Personalaufbau im Hinblick auf die zum Jahresende benötigten Kapazitäten und Strukturen und bewegt sich unter diesen Umständen im Rahmen der Erwartungen des Vorstands für den Berichtszeitraum.

Sven Schulz, CEO der AKASOL AG: „Die AKASOL AG hat geliefert und die Serienproduktion am Standort Langen planmäßig von einer Schicht im ersten Quartal auf zwei volle Schichten im zweiten Quartal hochgefahren. Alle Kundenbedarfe an Serienbatteriesystemen konnten planmäßig gedeckt werden. Darüber hinaus haben wir unsere führende Marktposition für Nutzfahrzeugbatteriesysteme deutlich ausgebaut: Wir haben einerseits zu Jahresanfang den Auftrag eines schwedischen Nutzfahrzeugherstellers über die Lieferung der zweiten Batteriesystemgeneration im mittleren bis oberen dreistelligen Millionen-Euro-Volumen erhalten, andererseits bahnen sich weitere vielversprechende Serienprojekte neuer Kunden an.“

Parallel zum Aufbau der Serienproduktion am Standort in Langen hat AKASOL den Auswahlprozess für den nordamerikanischen Standort abgeschlossen. Unterstützt vom Staat Michigan wird sich AKASOL im Großraum Detroit ansiedeln und darf hierfür Fördermittel im Wert von bis zu 2,2 Mio. USD erwarten.

„Bis Mitte 2020 soll dort planmäßig die Serienfertigung anlaufen. Dabei ist ein Drittel, also eine Schicht der Produktionskapazität, bereits für unsere heutigen Bestandskunden reserviert“, so Sven Schulz weiter.

Kontinuierliche Fortschritte erzielte AKASOL auch was die Leistungsfähigkeit der Batteriesysteme betrifft. Erste Kunden wollen noch 2019 das Hochenergiebatteriesystem der dritten Generation vom Typ AKASystem AKM CYC testen, welches eine Energiedichte von 221 Wh/kg erreicht und flexibel in vorhandene Bauräume integriert werden kann. Das System ermöglicht je nach installierter Batteriekapazität und Fahrzeugtyp im Realbetrieb Reichweiten für elektrische Busse oder LKWs von 400 bis 700 km und erfüllt damit die meisten Reichweitenanforderungen der Nutzfahrzeugindustrie. Mit mehreren Bestandskunden befindet sich AKASOL bereits in einem fortgeschrittenen Verhandlungsstatus bezüglich des Einsatzes der neuen Technologie im Serienbetrieb.

Carsten Bovenschen, CFO der AKASOL AG: „Mit dem Verlauf des ersten Halbjahres sind wir im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Wir haben nach sechs Monaten bereits fast den Umsatz erreicht, den wir im gesamten Geschäftsjahr 2018 erzielt hatten. Die erreichten Umsatz- und Ergebniszahlen liegen im Rahmen unserer Planungen und stützen die für das laufende Jahr ausgegebene Prognose. Wir kommen zudem bei der Vorbereitung unserer Unternehmensstruktur auf das weitere Wachstum mit großen Schritten voran. Im Laufe des zweiten Quartals haben wir am Serienproduktionsstandort Langen erfolgreich die Implementierung des Zweischichtbetriebs abgeschlossen. Dieser wird im Laufe des dritten Quartals wie geplant auf einen Dreischichtbetrieb ausgebaut. Damit werden wir die Ausbringungsmenge des Werks Langen kontinuierlich erhöhen.“

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet AKASOL mit einem Umsatzanstieg auf mindestens 60 Mio. EUR und erwartet eine EBIT-Marge von mindestens 7%.

Der Bericht zum ersten Halbjahr 2019 steht auf der Internetseite unter https://www.akasol.com/de/finanzberichte zum Download zur Verfügung.

Michael Diegelmann
Henryk Deter

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