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PNE AG: mit positiver Prognose für das Geschäftsjahr 2018

  • Konzern-EBIT 2017 am oberen Ende der im Jahresverlauf erhöhten Prognose
  • Erste Erfolge beim Aufbau des neuen 200 MW-Portfolios
  • Weiterentwicklung zum Clean Energy Solution Provider hat begonnen

Cuxhaven, 28.03.2018 – PNE WIND blickt im heute veröffentlichten Geschäftsbericht auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück – sowohl aus operativer als auch aus finanzieller Sicht. Parallel wurde auch damit begonnen, die strategische Erweiterung des bewährten Geschäftsmodells umzusetzen, mit dem Ziel, neue Geschäftsfelder zu erschließen, und so den Herausforderungen international und national adäquat zu begegnen. PNE WIND entwickelt sich von einem der führenden Projektierer von Windparks zu einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie – einem Clean Energy Solution Provider. Neben der Windenergie sollen zukünftig Photovoltaik, Speicherung und die Power-to-Gas-Technologie, mit einem Schwerpunkt auf Wasserstoff, Teil des operativen Geschäfts werden.

Internationale Projekterfolge
Die Basis für die strategische Erweiterung ist das erfolgreiche Geschäftsmodell: Im vergangenen Jahr hat PNE WIND in Deutschland, Frankreich, Schweden und den USA Windparks an Land mit 233,6 MW Nennleistung fertiggestellt, mit deren Bau begonnen oder die Projektrechte veräußert. Ein wichtiger Erfolg in diesem Zusammenhang: PNE WIND hat mit „Kührstedt / Alfstedt“ (43,2 MW) die ersten Windparks für das neue europäische Windparkportfolio 2020 in Betrieb genommen. In diesem Portfolio sollen Windparks mit bis zu 200 MW gebündelt werden. Außerdem wurden in 2017 Projektrechte für einen Windpark auf See mit geplanten 584 MW veräußert.

Ein weiterer wichtiger Erfolg des Geschäftsjahres 2017: Durch die Optimierung der Projektfinanzierung des Ende 2016 anteilig veräußerten Windparkportfolios von 142 MW, realisierte die PNE WIND AG eine nachträgliche Kaufpreiszahlung. Ende 2017 verkaufte das Unternehmen zudem die noch verbliebenen 20 Prozent-Anteile des Portfolios. Darüber hinaus konnte PNE WIND für den Aufbau des Windparkportfolios 2020 mit der IKB Deutsche Industriebank AG im November 2017 eine Eigenkapitalfinanzierungslinie in Höhe von 25 Mio. Euro vereinbaren.

Erhöhte EBIT-Prognose erreicht
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht war das abgelaufene Geschäftsjahr ein Erfolg. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 23,1 Mio. Euro (Vorjahr: 97,0 Mio. Euro), womit die im Jahresverlauf erhöhte Prognose erreicht wurde. Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie beträgt somit 0,22 Euro (Vorjahr: 0,90 Euro). Der Konzern erwirtschaftete 2017 eine Gesamtleistung in Höhe von 189,4 Mio. Euro (Vorjahr: 259,2 Mio. Euro). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Zahlen aus 2016 durch den anteiligen Verkauf des ersten Windparkportfolios außergewöhnlich positiv waren.

Dividende vorgeschlagen
Aufgrund dieses positiven Ergebnisses schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 6. Juni 2018 vor, eine Dividende in Höhe von insgesamt 0,04 Euro je dividendenberechtigter Aktie zu zahlen. Damit soll die Dividendenpolitik der vergangenen Jahre konsequent fortgeführt und die Aktionäre am Unternehmenserfolg beteiligt werden.

Positiver Ausblick für Geschäftsjahr 2018
PNE WIND ist gut aufgestellt, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Mit der strategischen Neuausrichtung sollen in Zukunft Schwankungen des operativen Geschäfts in einzelnen Märkten besser ausgeglichen werden. Zeitgleich will das Unternehmen neue Zukunftsmärkte mit Wachstumspotenzial erschließen. Ziel ist es, die Ergebnisse zu verstetigen und weiter zu steigern sowie den Wert des Unternehmens kontinuierlich und nachhaltig zu erhöhen.

Das erfordert Investitionen, die sich mittel- und langfristig bezahlt machen. Trotzdem prognostiziert PNE WIND für den Konzern ein deutlich positives EBIT in Höhe von 10 bis 16 Mio. Euro. Das Konzern-EBITDA wird nach der Prognose in einer Spanne zwischen 20 bis 26 Mio. Euro erwartet.

Rating verbessert
Creditreform Rating hat das Unternehmensrating der PNE WIND AG im Rahmen des Folgeratings auf BB mit positivem Ausblick (vorher „BB mit Ausblick stabil“) festgesetzt. Laut Creditreform sind die deutlich verbesserten Fundamentaldaten in den letzten beiden Geschäftsjahren Grund für die Ratingeinschätzung.