Wie Sie kritische Bilanzen überzeugend erklären

Last updated Aug 13, 2021 at 3:26PM | Published on Aug 13, 2021 | Pressemitteilung

 

Wenn die Bilanzpositionen eines Unternehmens nicht so rosig aussehen, wie sie eigentlich sollten, ist gute Kommunikation nötig, um Investoren zufriedenzustellen. Unternehmen müssen zeigen, dass sie die Situation unter Kontrolle haben.

von Claudius KrauseWie Sie kritische Bilanzen überzeugend erklären

Wiesbaden, 20. August 2021. Gute Kommunikation zeigt sich gerade in der Krisensitaution. Eine der oftmals kniffligsten Aufgaben für Vorstände und IR-Manager dabei: Wie erkläre ich meinen Investoren klar, verständlich und überzeugend komplizierte und kritische Bilanzpositionen? Die Bilanz ist eine wichtige Informationsquelle für Investoren, um die wirtschafliche Gesundheit und Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens zu beurteilen

Negative Bilanzpositionen aufklären

Doch was, wenn sich Gewinnrücklagen zunehmend verringern, die Eigenkapitalausstattung dahinschmilzt oder der Verschuldungsgrad bereits die Schmerzgrenze des marktüblichen erreicht hat? Was, wenn in unsicheren Zeiten, wie beispielsweise in den Corona-Jahren 2020 und 2021, wesentliche Finanzverbindlichkeiten fällig werden und Anschlussfinanzierungen anstehen? Oder aber wesentliche Teile der Bilanz aus immateriellen Vermögenwerten bestehen und Investoren die Gefahr erheblicher Wertminderungen sehen?

An der Bilanzstruktur lässt sich im Nachhinein nichts ändern – jedoch sollte ein Unternehmen die möglichen Bedenken des Kapitalmarkts vorab erkennen und gut überlegen, wie und wann es die kritischen Themen kommuniziert. Denn klar und stringent moderierte Sondersituationen akzeptiert der Kapitalmarkt, eine schlechte oder beschönigende Kommunikation hingegen straften Investoren ab.

Was bedeutet die Bilanzposition im Big Picture?

Wichtig dabei ist immer, das „Big Picture“ im Auge zu behalten, also die Bilanz im Gesamtkontext des operativen Geschäfts und der Unternehmensstrategie zu erklären. Warum ist es zum Beispiel für ein Unternehmen in der derzeitigen Situation tragbar, sich hoch zu verschulden? Weshalb ist es eventuell sogar sinnvoll, diesen Schritt zu gehen? Welche konkreten Maßnahmen unternimmt die Geschäftsführung, um auch zukünftig im Sinne der Unternehmensstrategie handlungsfähig zu bleiben?

Vorausschauende, regelmäßige und klare Kommunikation sind hier der Schlüssel zum Erfolg. So wird der Kapitalmarkt nicht überrascht und Investoren signalisiert, dass das Management das Heft des Handels in der Hand hält. So schaffen Sie Vertrauen – gerade auch in schwiergen Zeiten.

Benötigen Sie Unterstützung, auch in Krisenzeiten geschickt und transparent, mit Ihren Investoren zu kommunizieren? Melden Sie sich beim Spezialisten für professionelle IR-Arbeit.


Thorben BurbachClaudius Krause: Senior Consultant
Claudius Krause ist Diplom-Wirtschaftsjurist mit den Schwerpunkten Internationales Wirtschaftsrecht und Banken- und Kapitalmarktrecht. Er war in einer deutschen Wirtschaftskanzlei in Deutschland und China tätig. Außerdem betreute er bereits zahlreiche Investor Relations- und Corporate Communications-Projekte.

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